18.3. - 20.3.: San Francisco & Rückflug

Route: Twin Peaks -> San Francisco Headlands Coastal Trail -> SFO -> Frankfurt -> Jena San Francisco Bildergalerie öffnen
Wetter: Sonnig, warm, windig
Kilometer: 66
Highlight: Coastal Trail in den Headlands
Zeltplatz: Sonjas und Marcs Appartment ;-)

Marc musste wieder arbeiten aber Sonja und ich haben uns einen schönen und ruhigen (für mich) letzten Tag in San Francisco gemacht. Dies umso mehr als das Wetter wider Erwarten und Ansage wunderschön blieb. Die Twin Peaks (zwei hohe Hügel in der Stadt mit Premiumaussicht) waren die einzige der Standardtouristenattraktionen, die ich noch nicht gesehen hatte. 2005 war ich zwar oben gewesen, aber die Sicht in den Nebel hatte vielleicht grad mal zwei Dutzend Meter betragen, darum wollte ich gerne nochmal hoch...
Diesmal war es besser. Die Sicht war herrlich und überhaupt war es wunderschön. Die Sonne schien, es war warm, die Frühlingsblumen blühten, es war einfach wundervoll. Wir haben ziemlich lang oben gesessen und die Aussicht, die Sonne und die Atmosphäre genossen, einen Haufen Fotos gemacht und ich hab noch ziemlich lang mit Susi telefoniert.

Schließlich sind wir über die Golden Gate Bridge in die San Francisco Headlands gefahren, wo wir auf dem Coastal Trail wandern, naja sagen wir mal spazieren gehen, wollten. Der läuft da die Küste entlang und ist ausgesprochen schön. Zugegebenermaßen haben wir zuviel gequatscht als das viel aus "Wandern" geworden wäre, aber wir habens beide trotzdem sehr genossen, auch ohne "Kilometerleistung" ;-). Die Zeit ging natürlich wie immer viel zu schnell vorbei und um 18:00 waren wir mit Marc und einer Freundin von Marc und Sonja zum Abendessen verabredet, so dass wir die Uhr ein klein wenig im Auge behalten mussten und irgendwann leider wieder umdrehen mussten. Auf dem Rückweg haben wir dann sogar noch eine kleine Schlange auf dem Weg gesehen, die sich dann schleunigst ins Gebüsch verkrochen hat, mit gewissem technischen Aufwand konnte das Ereignis aber doch noch fotographisch dokumentiert werden.

Auf dem Rückweg sind wir noch über den Aussichtspunkt oberhalb der Battery Spencer gefahren, von wo aus man gerade abends einen super Blick auf die Golden Gate Bridge mit der Stadt dahinter hat. Gut zum Abschied nehmen sozusagen.
Mein Kurzurlaub war damit nämlich leider auch schon fast wieder vorbei, am nächsten Tag ging mein Flieger.

 

Nach einem gemütlichen letzten Frühstück hab ich mich auf die Socken zum Flughafen gemacht. Den Mietwagen konnte ich direkt dort abgeben, das war natürlich praktisch und die Rückgabestation ist super ausgeschildert, überhaupt kein Problem das zu finden. Es hat auch alles wie am Schnürchen geklappt. Übrigens, die Maschine mit der ich geflogen bin war eine von denen, die die Lufthansa extra zu Ehren der Fussball WM in Deutschland mit einer Fussballnase ausgestattet hatte. Man kanns auf dem kleinen Foto nicht erkennen, auf diesem kann mans so grade noch erkennen. :-)

Beim Abflug hatte man nochmal einen schönen Blick über die Bay, aber bald darauf war es unter uns bewölkt, so dass man nichts mehr gesehen hatte und da man auf dem Rückweg bekanntlich gegen die Sonne fliegt, wurde es auch recht bald dunkel. Ich hab fast den ganzen Flug geschlafen, so dass er schnell verging. Wir waren schon wieder im Dunstkreis von Europa, als ich aufgewacht bin. Lustig war, dass der Flieger relativ weit östlich nach Deutschland reingeflogen ist und ich fast über Thüringen drüber geflogen bin. Fast ein bisschen ärgerlich, zu wissen, dass man grad quasi über seine Stadt fliegt, aber mit Zug und allem drum und dran noch ein paar Stunden dorthin braucht.
Eine kleine Enttäuschung war das Wetter. Nachdem wochenlang in Deutschland so viel Schnee gelegen hatte wie schon seit anno schnuff nicht mehr hatte ich ja doch schwer gehofft, dass der Frühling da ist, wenn ich aus Kalifornien wiederkomme. Damit war aber nichts. Deutschland war immer noch - und das betrachte ich dann in der zweiten Märzhälfte doch eher als Enttäuschung - immer noch weiß.
Hat halt schon seine Gründe, warum der Klinsmann nicht aus Kalifornien weg will.

Was soll man noch sagen? Es war ein klasse unverhoffter Urlaub mit vielen neuen und alten Highlights und ein paar eher kleinen Missgeschicken gewesen. Ich kann nur hoffen, dass es mich mal wieder in die Gegend verschlägt und dann hoffentlich wieder länger. Wer bis hierher durchgehalten hat, hat entweder gemogelt oder der Bericht hat ihm gefallen. Das freut mich natürlich! Genauso freu ich mich über Kritik, Fragen, Anmerkungen etc. per Mail die ich dann mal bei einem hoffentlich nächsten Reisebericht einbauen kann! :-)

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