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| Route: |
Flug nach LA, Fahrt Richtung Joshua Tree NP zum Prado Regional Park.
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| Wetter: |
Sonne, warm |
| Kilometer: |
ca. 9312 + 111 |
| Highlight: |
Erfolgreich angekommen zu sein. |
| Zeltplatz: |
Prado Regional Park (0$) |
Der Tag fing reichlich früh an, um 6:30 ging der Zug nach Frankfurt, hat aber
alles super geklappt. Susi hat mich noch bis Weimar begleitet und in Frankfurt
am Flughafen habe ich mich noch mit Sonja (meiner Schwester) getroffen.
Das Einchecken etc. lief alles einwandfrei und ich habe sogar noch den
gewünschten Fensterplatz im Flieger bekommen. Lediglich meine Feuerzeuge musste
ich erwartungsgemäß dem Müll übergeben. Feuerzeuge sind inzwischen nicht nur im
Flieger sondern sogar im eingecheckten Gepäck verboten. Weiß der Henker warum!
Meines Erachtens ist das Schwachsinn, aber seis drum.
Wirklich auffallend waren die
extrem freundlichen Mitarbeiter von Air India, die zudem auch fast alle Deutsch
sprachen. Da waren meine Erfahrungen mit US Airways nicht so durchweg positiv
gewesen. Schön!
Der Flieger war als pünktlich gemeldet und auch das Boarding war noch fast
pünktlich, der Abflug hat sich dann aber um fast eine Stunde verzögert. Nicht
ganz so schön. :-(
Dafür war der Flieger höchstens halb voll und die zwei Plätze neben mir waren
leer. Das ist echt Gold wert, wenn man 1,88 groß ist! Genial. Dafür gab es kein
oder fast kein Bordunterhaltungsprogramm. Keine Bildschirme in den Sitzen sondern
nur einen großen, den ich schlecht einsehen konnte und auf dem auch noch
irgendwelche komische Comedy größtenteils in Hindi lief. Naja. Mein Fensterplatz
hat mir dann leider auch nicht so viel gebracht. Über England, Schottland, Island
und Grönland war es
immer bewölkt, außerdem kam dann bald der allgemeine Befehl die Fensterabdeckungen
zu schließen,
damit die Leute schlafen können. Nungut, im Flugzeug waren hauptsächlich Inder und
die hatten schon den langen Flug von Bombai in den Knochen. Insofern kann ich das
schon verstehen. Aber zwölf Stunden wenn man selber kaum schlafen kann, weil man
nicht besonders müde ist und dann auch keine Filme gucken kann werden schon
verdammt, verdammt, verdammt lang.
Über der Hudson Bay wurden die Wolken dann weniger und die meisten Inder waren wieder
wach, man durfte also wieder unbesorgt aus dem Fenster gucken. :-) Man hat dann sehr
schön die Rockies gesehen und beim Landeanflug Los Angeles. Schon pervers, wie groß
bzw. großflächig zersiedelt diese Metropolis ist.
Landung und Einreise waren dann problemlos und ausgesprochen fix erledigt. Der Shuttlebus zur
Alamostation stand schon abfahrbereit da und bei Alamo war ich in fünf Minuten
fertig. Niemand hat versucht, mir ein Upgrade auf meinen gebuchten Mietwagen
aufzuschwatzen. Um 18:30, eine Stunde nach der Landung, hatte ich mein Auto, einen
weißen Chevrolet Classic mit genau 2602 Meilen, noch fast neu also!
Danach war es dann weniger erfolgreich. Ich bin zwar gut aus LA rausgekommen, aber
als ich am Chino Hills State Park war, wo ich übernachten wollte, dämmerte es schon
und der Eingang zum State Park war abgeschlossen (open sunrise to sunset). Fluch!
Gleich in der Nähe gab es den Prado Regional Park, wo man auch zelten kann. Als
ich dort war, war es trotzdem schon ziemlich dunkel und ich hatte eigentlich keinen
Nerv noch groß rumzugurken. Aber gleiches Problem. Scheiße!
Die Schranke war allerdings nur angelehnt, nicht abgeschlossen. Während ich noch
überlegte, ob ich einfach reinfahren und mein Zelt aufbauen könnte, kam ein anderes
Auto. Ich hab die dann einfach gefragt und sie meinten, es wäre kein Problem, sie
würden das andauernd machen: Einfach Stellplatz suchen, Zelt aufbauen und am
Morgen bezahlen. OK, Glück gehabt.
Hab dann erstmal mein Zelt aufgebaut und mich dann um 21:00 Uhr nur noch aufgerafft
um nochmal
zum Eingang des Parks zu fahren, weil dort ein Münztelefon war und ich noch Susi anrufen
wollte. Das Telefon hat meine Callingcard aber nicht gefressen ("We're sorry but your call
cannot be completed as dialed..."). Schöne Sch... Egal, konnte dann auch nichts machen. Bin
ab ins Zelt und müde und trotzdem zufrieden eingeschlafen.
Die Nacht war dann allerdings ein bisschen schräg, offenbar war ich wegen Jetlags noch
ziemlich verpeilt...
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